Waldbrandgefahr im Allgäu
Luftbeobachter zum Schutz des Waldes unterwegs

© Frank Kroll | AELF KF
Die Waldbrandgefahr kann auch im Allgäu jederzeit sehr hoch sein.
In Feld und Flur stellt trockene Vegetation ein erhebliches Brandrisiko dar. Auch wenn zeitweise Regen fällt, bleibt Vorsicht geboten – insbesondere, solange die sommerlich trockenen Bedingungen anhalten.
Luftbeobachter seit Tagen unterwegs

© Frank Kroll | AELF KF
Speziell geschulte Luftbeobachter der Bayerischen Forstverwaltung und der inneren Verwaltung wie z. B. der Landratsämter beobachten die Wälder aus der Luft. Sie sind per Funk mit der Integrierten Leitstelle Allgäu in Kempten verbunden, im Fall des Falles wird die Feuerwehr alarmiert und von den Luftbeobachtern zur Brandstelle geleitet. „In Bayern setzen wir seit Langem auf dieses System der präventiven Waldbrandvorsorge, das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren beteiligt sich gerne an diesem Projekt.“ sagt Frank Kroll, Revierleiter am AELF und als Luftbeobachter im Einsatz.
Flugplatz Kempten / Durach als Basis für Beobachtungsflüge

© Frank Kroll | AELF KF
Vom Flugplatz Kempten / Durach starten die Maschinen zu den Überwachungsflügen, das Einsatzgebiet reicht von der österreichischen Grenze im Süden bis zur Autobahn A 96 im Norden. Die Luftbeobachter arbeiten ebenso ehrenamtlich wie die Piloten, die in der Bayerischen Luftrettungsstaffel organisiert sind. Koordiniert werden die Einsätze im Allgäu vom Sachgebiet Öffentliche Sicherheit und Ordnung am Landratsamt Oberallgäu. Die Regierung von Schwaben ordnet die Einsätze an und übernimmt die Finanzierung des Flugbetriebs.
Einsatz für die Waldbesitzenden und die Allgemeinheit

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„Der Einsatz der Luftbeobachter ist eine Dienstleistung sowohl für die heimischen Waldbesitzenden als auch für die Allgemeinheit. Den Wert dieser präventiven Maßnahme kann man gar nicht hoch genug einschätzen. Gerne stellen wir unsere Leute für diese Einsätze frei.“ sagt Stephan Kleiner, Bereichsleiter Forsten am AELF. „Wir können damit zwar keinen Brand verhindern, aber sind für den Fall eines Brandes bestmöglich vorbereitet.“